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Anfang des 19. Jahrhunderts kam die Lupine (Lupinus) aus dem Westen Nordamerikas nach Europa und begann von England aus den Siegeszug in unsere Gärten. Die Staudenzüchterin Sarah Conibaer von der Westcountry Nursery (Devon, England) hat mit der Züchtung von der Serie ‚Westcountry Ladies' ein ganz neues Farbspektrum in diese Pflanzengruppe gebracht. Diese Pflanzen zeichnen sich durch ihre kräftigen Blütenstiele und bei den Lupinen noch unbekannten Farben aus. Bei der weltberühmten Chelsea Flower Show in England begeisterte Sarah Conibaer schon mehrfach die Fachwelt mit dieser einzigartigen Züchtung.
Anfang des 19. Jahrhunderts kam die vielblättrige Lupine aus dem Westen Nordamerikas nach Europa. Der bekannte Züchter Russel beschäftigte sich Jahre lang mit den Lupinen und die samenechten Russel-Hybriden sind in unseren Gärten weit verbreitet. Aus Samen der Russel-Hybriden entstand nun nach jahrelanger Züchtungsarbeit von Sarah Conibaer die neue Serie "Westcountry Ladies". Mit neuen Farben, guter Standfestigkeit und reichhaltigem Blütenflor ist die Serie der "Westcountry Ladies" ideal für unsere Gärten.
Die Lupinen der "Westcountry Ladies" zeichnen sich durch sehr grosse aufrechte Blütenstände aus. Ausgewachsen erreichen sie eine Höhe von 90 cm und sind gut standfest. Die Blätter der Lupine sind fingerförmig geteilt und von einer mattgrünen Farbe. Besonders schön ist es, wenn sich in den frühen Morgenstunden oder nach einem Regen in den Blättern Wassertropfen sammeln.
Die "Westcountry Ladies" gibt es in verschiedenen Sorten und Farben die von rosa, rosarot mit gelb, cremeweiss, purpurn, dunkelblau-violett, leuchtend rot bis lachsorange reichen.
Lupinen mögen warme, sonnige Standorte. Lupinen lieben nährstoffreiche, tiefgründige, humusreiche und nicht zu trockene Standorte. Schwere Lehmböden mögen die Lupinen nicht. Wenn Sie einen schweren Lehmboden haben, empfiehlt es sich beim Pflanzen Sand und Kompost unterzumischen damit ein guter Humusgehalt und ein guter Wasserabzug gewährleistet ist. Die Langlebigkeit wird dadurch markant verbessert. Achten Sie auf Schnecken, denn sie sind Liebhaber von den zarten Trieben der Lupine… Die Lupine hat im Mai/Juni ihre Hauptblüte. Wenn die Pflanze verblüht ist, sollten Sie möglichst bald die Blütenstände herausschneiden. Denn bald nach dem Rückschnitt bilden sich schon neue Blüten und so kann man die Blütezeit verlängern und sich bis in den Herbst hinein an ihr erfreuen.
Die "Westcountry Ladies" lassen sich gut in bunten Staudenrabatten pflanzen. In Kombination mit anderen Frühsommerblühern wie Mohn (Papaver), Iris (Iris) und Margeriten (Chrysanthemum) ergeben sie wunderbare Bilder und bereichern den Garten um ein Vielfaches. Auch für grosse Töpfe und Tröge eignen sich die Lupinen. Hier sollte jedoch darauf geachtet werden dass genügend Nährstoffe vorhanden sind und ein guter Wasserabzug gewährleistet ist.
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