Gartenfragen & Antworten (FAQ)

Seerose verliert die Blätter

Dieses Frühjahr habe ich eine Seerose 'Marliacea Albida' gekauft. Am gleichen Tag habe ich die Seerose in einem Wasserpflanzenkorb in unseren Teich eingepflanzt. Wasserstand ist ca. 50 ? 60 cm. Nach gut einer Woche hatte das erste Blatt die Wasseroberfläche erreicht. Dann machte die Pflanze fast täglich ein neues Blatt. Leider verlor sie jedoch jedes Blatt nach wenigen Tagen. Seit etwa Anfang Juli ist kein neues Blatt mehr entstanden.
Was könnte der Grund für diese Situation sein? Dürfen wir ein erneutes Wachstum erwarten? Könnten Tiere die zarten Blattstängel allenfalls abbeissen? Im Teich hat es Bergmolche und verschiedene Insektenlarven.

Unsere Antwort

Ohne Schadbild und einen genauen Beschrieb ist es äusserst schwierig, die Ursache zu eruieren. Wichtig zu wissen ist, dass Seerosen (Nymphaea) Sonnenkinder und Starkzehrer sind. Sie benötigen daher viel Sonne sowie ein nahrhaftes, lehmiges Substrat. Zudem lieben sie ruhige Gewässer.
Von Krankheiten werden Seerosen eher selten heimgesucht. Einzig die Seerosenfäulnis bringt sie zum Absterben. Diese Krankheit ist leicht erkennbar an den in grossen Mengen vorerst gelb und später braun werdenden Blättern. Am ehesten in Frage käme ein Befall durch die Seerosenblattlaus. Sie befällt alle Pflanzenteile. Besonders gerne sitzt sie jedoch an Pflanzenteilen oberhalb der Wasserfläche wie Blätter und Blattstängel. Ein Befall führt relativ rasch zum Absterben der Blätter und somit zur schweren Schädigung der Seerose.
Ebenfalls können Spitzschlammschnecken die Pflanzen heimsuchen. Diese ernährt sich normalerweise von abgestorbenen Pflanzenteilen, kann aber, wenn nicht genügend passendes Futter vorhanden ist, auch die Stängel sowie die Blätter durch Skelettfrass erheblich schädigen.
Ein weit verbreiteter Schädling ist zudem der Seerosenblattkäfer, dessen dunkelbraune, unterseits gelbliche Larven ab April sichtbare Frassspuren hinterlassen.
Im Weiteren wird die Seerose gerne vom Seerosenzünsler, einem Schmetterling, heimgesucht. Er bildet im Laufe des Sommers zwei Generationen, wobei die erste Generation im Juni/Juli auftritt. Die bis zu 22 Millimeter langen, schwach behaarten, gelblich bis hellgrünen Raupen bilden ihre Kokons aus Pflanzenteilen von Seerosen. Ersichtlich ist ein Befall durch ovale Ausschnitte am Blattrand. Bei stärkerem Befall können die Blätter stark in Mitleidenschaft gezogen werden.
Bei allen Schädlingen empfiehlt sich eine Bekämpfung mit Pestiziden nicht, da damit auch andere Teichbewohner vernichtet würden. Hier hilft nur ein Ablesen von Hand.

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