Aus eigener Erfahrung: Ballenverankerungen an immergrünen Gehölzen

Bei Neupflanzungen von grösseren Gehölzen ist die Standsicherheit während der Einwurzelphase an dem neuen Standort zu gewährleisten. Für das Anwachsen ist es enorm wichtig, dass der Wurzelballen ruhig steht. Nur so können die neugebildeten Feinwurzeln störungsfrei weiterwachsen. Ohne eine fachgerechte Verankerung bewegen die Windkräfte das Gehölz hin und her und neu gebildete Wurzeln reissen wieder ab. Das kann zu einem verzögerten Anwachsen, zu einem reduzierten, oberirdischen Wachstum und im ungünstigsten Fall zum Absterben des neu gepflanzten Gehölzes führen.

Die Wahl der optimalen Verankerung

Für eine fachgerechte Verankerung von Gehölzen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Neben den oberirdischen Systemen wie der traditionellen Pfahlbindung oder der Baumverankerung mit Abspannseilen, erfreuen sich seit einigen Jahren Ballenverankerungen einer zunehmenden Beliebtheit. Dies kommt nicht von ungefähr, weist diese wartungsarme und nicht sichtbare Art der Baumverankerung doch einige Vorteile gegenüber den herkömmlichen Befestigungen auf. Es findet zum Beispiel kein Einwachsen oder Vandalismus statt und es wird Zug- und Druckholz ausgebildet. Spielen zudem gestalterische Aspekte bei der Wahl der optimalen Verankerung eine bedeutende Rolle, wird dieser Verankerungsart oft der Vorzug gegeben. In der Regel funktioniert dies auch an vielen Standorten problemlos, wenn vor Ort die geeigneten Verhältnisse vorhanden sind. Die Ballen müssen kompakt und gut durchwurzelt sein, damit bei Anbringen der Treelock Ballenverankerung die Gurte nicht in den Ballen einschneiden und dieser zerfällt. Ausserdem ist wichtig, dass die Anker in gewachsenem Boden eingebracht werden. Oft wird auch mit Armierungsgittern gearbeitet.  

Immergrüne Gehölze an Standorten mit starker Windbelastung

Werden an Standorten mit hohem Windaufkommen, z.B. in Föhnlagen oder in Regionen mit häufigen, stark auftretenden Windböen, immergrüne Gehölze gepflanzt, erfahren diese durch ihre Oberfläche eine hohe Windbelastung. In diesen Fällen kann es nach unserer Erfahrung, trotz einer fachlich einwandfreien Ballenverankerung zu Problemen in Bezug auf Standsicherheit und dem Anwachsen der feinen, neu gebildeten Wurzeln kommen. Deshalb empfehlen wir in diesen Situationen zusätzlich zu einer Ballenverankerung in den ersten drei Standjahren eine oberirdische Verankerung (Abspannseil oder Pfahlbindung) anzubringen. Gute Erfahrungen machen wir in unserer Baumschule immer wieder mit einer Befestigung der Verankerung unterhalb des Kronenansatzes.
Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Baumbefestigungen bekommt man über die Webseite der Hortima AG.

Pinus nigra nigra in unserer Baumschule in Rafz 
Pinus nigra nigra in unserer Baumschule in Rafz
Anbringen der Treelock Ballenverankerung, Foto Hortima AG 
Anbringen der Treelock Ballenverankerung, Foto Hortima AG
Zusätzliche Verankerung mit Abspannseilen, Foto Hortima AG 
Zusätzliche Verankerung mit Abspannseilen, Foto Hortima AG

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