Gemüse aus dem eigenen Garten

Was gibt es Schöneres als frisches Gemüse und knackige Salate direkt aus dem eigenen Garten? Wer selbst pflanzt und erntet, erlebt Geschmack und Frische auf ganz besondere Weise. In unseren Gartencentern finden Sie eine grosse Auswahl an sorgfältig kultivierten Gemüsesetzlingen. Von klassischen Sorten bis zu besonderen Spezialitäten.

Das Sortiment in den Hauenstein Gartencentern beinhaltet neben gewöhnlichem Gemüse und bekannten Salaten auch spezielle Sorten, die einzigartig in Geschmack und Aussehen sind. Versuchen Sie es! 

Übrigens: Unsere Gemüse- und Salatsetzlinge beziehen wir von schweizerischen Gärtnereien. 

Salatsetzlinge
Tomaten
Peperoncini & Tomaten

Die beliebtesten Gemüse und Salate

Es gibt eine riesige Auswahl an bewährten und beliebten Gemüsesorten, die sich für die Anzucht im eigenen Garten oder Balkon eignen. Tomaten gehören zu den absoluten Favoriten im Gemüsegarten. Sie überzeugen mit einer grossen Sortenvielfalt und intensiven Aromen. Ob grosse Fleischtomaten, aromatische Cocktailtomaten oder süsse Cherrytomaten: Für jeden Geschmack gibt es die passende Sorte. Mehr über Tomaten: Tomatenratgeber: Sortenwahl, Pflanzung und Pflege

Auch Gurken, Peperoni und Zucchini sind klassische Sommergemüse. Sie wachsen schnell, sind ertragreich und lassen sich vielseitig in der Küche verwenden. Scharfe Chillis haben in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Es gibt eine sehr grosse Auswahl an unterschiedlichsten Schärfen und der Ertrag ist in der Regel sehr gut. Frische Salate dürfen im Garten ebenfalls nicht fehlen. Pflücksalate, Kopfsalate oder Eichblattsalate wachsen rasch und sorgen über viele Wochen hinweg für eine kontinuierliche Ernte.

Die richtige Qualität für einen optimalen Start in die Gartensaison

Für eine erfolgreiche Ernte sind kräftige und gesunde Jungpflanzen entscheidend. Sie erleichtern den Start in die Gartensaison und sorgen für ein gleichmässiges Wachstum. Unsere Setzlinge stammen ausschliesslich aus Schweizer Produktion und werden unter optimalen Bedingungen herangezogen. So entwickeln sich daraus kräftige und ertragreiche Pflanzen.

In unserem Sortiment finden Sie zudem eine grosse Auswahl an biologisch produzierten Gemüsesetzlingen. Diese werden nach biologischen Richtlinien kultiviert und eignen sich ideal für einen naturnahen und nachhaltigen Garten.

Veredelte Gemüsepflanzen sind meist robuster gegenüber Krankheiten sowie gegenüber Hitze und Kälte. Sie wachsen kräftiger und liefern über längere Zeit höhere Erträge. Bei der Gemüseveredelung werden zwei Pflanzen miteinander kombiniert. Eine besonders kräftige Unterlage mit starkem Wurzelwerk wird mit einer ertragreichen Gemüsesorte verbunden. Die Unterlage sorgt für Vitalität, Widerstandskraft und ein stabiles Wachstum, während die Edelsorte für Geschmack und Fruchtqualität steht.

Mehr dazu: Gemüse veredelt

Was ist eigentlich Gemüse?

Der Begriff Gemüse umfasst eine grosse Vielfalt an Nutzpflanzen, deren essbare Teile frisch zubereitet oder gekocht verzehrt werden. Anders als bei Obst handelt es sich meist um einjährige oder zweijährige Pflanzen, die im Nutzgarten kultiviert werden. Gemüse, in unterschiedlichster Form, wird schon seit Jahrtausenden von Menschen kultiviert und ist der wichtigste Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Beim Gemüse werden ganz unterschiedliche Teile der Pflanzen genutzt. Je nach Art stehen Blätter, Wurzeln, Früchte oder sogar Blüten auf dem Speiseplan.

Blattgemüse umfasst Pflanzen, bei denen vor allem die Blätter geerntet werden. Typische Beispiele sind Kopfsalat, Pflücksalat, Spinat oder Mangold. Sie wachsen rasch und können oft über mehrere Wochen hinweg geerntet werden.

Wurzel- und Knollengemüse bilden ihre essbaren Teile im Boden. Dazu gehören beispielsweise Karotten, Radieschen, Randen oder Kartoffeln. Diese Gemüsearten speichern Nährstoffe in ihren Wurzeln oder Knollen, welche sich roh oder gekocht zum Verzehr eigenen.

Fruchtgemüse bildet essbare Früchte, die botanisch betrachtet oft zu den Beeren gehören. Tomaten, Gurken, Peperoni, Zucchetti oder Auberginen zählen zu dieser Gruppe. Sie sind besonders beliebt im Sommergarten und liefern meist über viele Wochen hinweg reiche Ernten.

Es gibt auch Gemüse deren Blüten wir verzehren. Blumenkohl oder Broccoli wurden so weit gezüchtet, dass die Blüten enorm an Volumen zugenommen haben und den heute bekannten dichten Blütenstand ergeben. Botanisch gesehen isst man beim Blumenkohl oder Broccoli hauptsächlich die unentwickelten Blütenknospen samt ihren zarten Verzweigungen.

Gemüse oder Früchte. Wo liegt der Unterschied?

Im Alltag unterscheiden wir zwischen Gemüse und Früchten vor allem nach Verwendung in der Küche. Früchte gelten meist als süss und werden häufig roh oder als Dessert gegessen. Gemüse hingegen wird eher herzhaft zubereitet und ist Bestandteil von Hauptgerichten, Beilagen oder Salaten.

Aus botanischer Sicht ist die Einteilung jedoch anders. Botaniker sprechen von einer Frucht immer dann, wenn sie aus einer bestäubten Blüte entsteht und Samen enthält. Nach dieser Definition gehören zum Beispiel Tomaten, Gurken, Peperoni oder Zucchetti botanisch gesehen ebenfalls zu den Früchten. In unserem Sprachgebrauch werden diese Pflanzen dennoch dem Gemüse zugeordnet, weil sie in der Küche typischerweise wie Gemüse verwendet werden. Der Unterschied zwischen Gemüse und Früchten ist daher weniger eine botanische als vielmehr eine kulinarische Einteilung.

Historischer Entscheid: Der Fall der Tomate

Im Jahr 1893 musste der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entscheiden, ob eine Tomate rechtlich als Frucht oder als Gemüse gilt. Der Streit entstand wegen eines Handelsschiffes, das Tomaten nach New York importierte. Nach dem amerikanischen Zollgesetz von 1883 mussten Gemüse verzollt werden, Früchte jedoch nicht. Der Händler wollte Steuern umgehen und argumentierte deshalb, Tomaten seien botanisch gesehen Früchte und dürften nicht verzollt werden.

Der Zoll im Hafen von New York klassifizierte die Tomaten jedoch als Gemüse. Der Händler klagte und der Fall landete schliesslich beim Obersten Gerichtshof. Das Gericht entschied einstimmig:

Tomaten gelten im rechtlichen Sinne als Gemüse. Die Begründung: Botanisch seien Tomaten zwar Früchte, weil sie aus der Blüte entstehen und Samen enthalten. Doch im alltäglichen Sprachgebrauch und in der Küche würden sie wie Gemüse verwendet. Deshalb müsse für das Gesetz die übliche Bedeutung gelten.

Tomate – Solanum lycopersicum Hybride

Gemüse selber anbauen

Mit einem sonnigen Standort, nährstoffreicher Erde und regelmässiger Wasserversorgung schaffen Sie beste Voraussetzungen für gesundes Wachstum. Achten Sie auf den richtigen Pflanzabstand und versorgen Sie Ihre Gemüsepflanzen bei Bedarf mit Dünger, damit sie kräftig wachsen. So steht einer reichen Ernte und viel Freude beim Gärtnern nichts im Weg.

Setzlinge
Setzlinge
Capsicum Chili orange
Capsicum Chili orange
Solanum lycopersicum
Solanum lycopersicum
Gemüse Ernte
Gemüse Ernte
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