Blasenspiere – Physocarpus opulifolius

Wenn viele Blütensträucher ihren Zenit erreicht haben, dann erst hat die Blasenspiere ihren Auftritt. Ihre wunderschönen Blüten und ihre attraktive Belaubung dekorieren im Spätsommer nochmals Ihren Garten.
Der winterharte Zierstrauch ist nicht nur anspruchslos und robust, sondern auch pflegeleicht und somit ein ideales Gehölz für jeden Gartenliebhaber.

Das Laub des Zierstrauches ist ausgesprochen farbenprächtig.
Das Laub des Zierstrauches ist ausgesprochen farbenprächtig.

Herkunft

Die Blasenspiere (Physocarpus opulifolius) ist ein sommergrünes Gehölz, das zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört.
Ursprünglich stammt der Blütenstrauch aus dem östlichen Nordamerika, wo er in Dickichten und auf felsigen Hängen zu finden ist.
In Nordamerika sind 10 Arten der Blasenspiere (Physocarpus) bekannt, wovon die Art „opulifolius“ in Europa am häufigsten als Zierstrauch verwendet wird.

Aussehen

Das sommergrüne Gehölz hat eine buschige, aufrechte Wuchsform und kann, je nach Sorte, eine Wuchshöhe von 120 bis 250 cm erreichen.
Seine Blätter sind breit eiförmig und können bis zu 8 cm lang werden. Das Laub des Zierstrauches ist ausgesprochen farbenprächtig. Je nach Art, Sorte und Jahreszeit kann das Laub mal grün, mal rötlich, mal violett oder gelblich bis orange schimmern.
Die weissen bis rosaroten, dekorativen Blüten zeigen sich in zahlreichen Doldentrauben von 5 cm Länge von Mai bis Juli an den neuen Trieben.
Die Früchte sind rötlich, rund 6 mm lang und sehen aus wie aufgeblasene Hülsen.

Standort/Verwendung

Blasenspieren sind, was sowohl den Standort als auch die Ansprüche an den Boden betreffen, sehr anspruchslos. Sie gedeihen auf jedem normalen Gartenboden an sonniger bis halbschattiger Lage. Je mehr Sonne das Gehölz bekommt, umso intensiver ist die Färbung der Blätter.
Mit seinen dekorativen Blüten ist der Zierstrauch ein Blickfang in jedem Garten.
Die winterharte Blasenspiere eignet sich ebenso für eine Solitär- und Gruppenpflanzung wie auch für Unterpflanzungen oder Pflanzungen in blühenden Hecken und Staudenrabatten. Je nach Sorte besticht das Gehölz durch sein auffallendes, farbenprächtiges Blattwerk (Sorten mit goldgelber oder dunkel- bis schwarzroter Belaubung) und ist ein hervorragendes Kontrastgehölz für jeden Garten oder in Gefässen für den Balkon und die Terrasse.
Das Blattwerk eignet sich bestens für schöne, farbenfrohe Sommersträusse.

Pflege

Das ausdauernde und winterharte Gehölz ist sehr robust und anspruchslos in der Pflege.
Es empfiehlt sich, die Blasenspiere regelmässig auszulichten. Dazu schneidet man die ältesten Triebe bodeneben heraus. So entsteht Platz für Triebe, die sich aus der Basis bilden. Durch den Schnitt bleiben die typische Strauchform und die langen, aufrechten, von der Basis ausgehenden Triebe, erhalten. Ein regelmässiger Schnitt sorgt dafür, dass der Strauch schön buschig wird und bleibt.
Bei langanhaltender Trockenheit ist eine Wassergabe hilfreich. Pflanzen in Gefässen müssen vermehrt gegossen werden.

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Das Laub des Zierstrauches ist ausgesprochen farbenprächtig.
Das Laub des Zierstrauches ist ausgesprochen farbenprächtig.

Blüte

Weiss bis Rosarot

Höhe

1,2 bis 2,5 m

Standort

Sonnig bis halbschattig

Die Kombination der weissen Blüten mit den goldgelben bis grüngelben Blättern bei der Sorte 'Dart's Gold' ist zwar dezent, passt dafür in manchen Garten.
Foto © PlantaPro
Die Kombination der weissen Blüten mit den goldgelben bis grüngelben Blättern bei der Sorte 'Dart's Gold' ist zwar dezent, passt dafür in manchen Garten.
Foto © PlantaPro

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