Kartoffeln
im eigenen Garten anzubauen ist unkompliziert. Wer einige wenige Regeln
beachtet, wird reich beschenkt.
Es lohnt sich, verschiedene Sorten mit
unterschiedlicher Reifezeit und Geschmacksnoten auszuprobieren.
Kartoffeln anzupflanzen ist eine äusserst dankbare Gartenarbeit, entwickelt sich doch im Laufe der Saison aus einer einzigen Pflanzkartoffel eine ganze Schar junger Knollen. Die Sortenvielfalt ist gross: Kartoffeln gibt es in ganz vielen unterschiedlichen Varianten von gelb über rot bis blau, von fest- bis mehligkochend, mit Aromen von nussig über buttrig bis leicht süsslich.
Jeden Frühling sind in den Hauenstein-Gartencentern Pflanzkartoffeln in vielen verschiedenen Sorten erhältlich.

Sind die Sorten ausgesucht und die Saatkartoffeln eingekauft, kann es losgehen. Keimt man die Knollen ca. vier bis sechs Wochen vor dem Pflanzen vor, beschleunigt dies den Austrieb nach dem Setzen. Der Ertrag verfrüht sich, die Pflanzen werden kräftiger.
So geht das Vorkeimen:
Sind die Keime ein bis drei Zentimeter lang, können die Kartoffeln ab Mitte April in den Garten gepflanzt werden.
Wer Kartoffeln anbaut, tut etwas für seine Gesundheit. Die Knolle enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper braucht, daneben Ballaststoffe, Vitamine und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Gekocht mit Schale oder schonend gegart, bleibt das Maximum an Nährstoffen enthalten.
Tipp: Für eigene Kartoffeln braucht es keinen Garten. Sie lassen sich auch problemlos in einem grossen Gefäss auf dem Balkon kultivieren.
Theoretisch könnte man eine beliebige Kartoffel aus dem Laden in die Erde stecken. Für den erfolgreichen Anbau empfehlen sich jedoch spezielle Saatkartoffeln. Diese wurden kontrolliert vermehrt und sind weitgehend frei von Krankheiten und Viren. Sie garantieren sortenechte Pflanzen und einen gleichmässigen Ertrag. Speisekartoffeln aus dem Handel sind überdies oft mit Keimhemmungsmitteln behandelt, so dass der Austrieb schwach bleibt und sich kein befriedigender Ertrag einstellt.