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Duftesche – Tetradium daniellii hupehensis

Im Sommer, wenn bei den meisten Gehölzen die Blütezeit vorbei ist, entfaltet die Duftesche erst ihre komplette Schönheit. Unzählige weisse Blütendolden entzünden bis in den September hinein ein wahres Blütenfeuerwerk!
Aufgrund ihrer reichen Sommerblüte und den dekorativen, dunkel gefärbten Früchten im Herbst ist die Duftesche für den Gartenliebhaber wie auch für Insekten und Vögel ein attraktives und wertvolles Gehölz. Durch seine späte Blütezeit und das sehr reiche Nektarangebot der Blüten sichert es vielen Insekten das Überleben im Winter. Zudem bieten seine Früchte eine zusätzliche Nahrungsquelle für Vögel an.
Mit dem Pflanzen des pflegeleichten und anspruchslosen Blütengehölzes tragen Sie durchaus zum Schutz der Insekten- und Vogelwelt bei und können sich erst noch an einem attraktiven Gehölz erfreuen.

Herkunft

Die Duftesche (Tetradium daniellii hupehensis), auch Bienenbaum oder Honigesche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Stinkeschen (Tetradium) in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Im Englischen nennt man den Baum „Bee Bee Tree“.
Das Gehölz ist im nördlichen China und in Korea heimisch. In seiner Heimat ist es in Höhenlagen von bis zu 3200 m.ü.M. vor allem in Wäldern und an Waldrändern anzutreffen. Die Duftesche kann in ihrer Heimat bis zu 15 m hoch werden.
Es gibt in der Gattung der Stinkeschen 9 Arten, wovon eine die Duftesche ist. Sie ist die einzige bei uns kultivierte Art. Diese Art ist winterhart und wird vor allem als Ziergehölz und Bienenweide gepflanzt.
Die Duftesche wurde in Europa erst in den 1950er Jahren bekannt. Ihr besonderer Wert liegt – in Zeiten des Bienensterbens heute mehr denn je – in dem ungewöhnlichen Nektarreichtum ihrer weissen Blütendolden. Diese machen das Gehölz, wie es sein Name schon erahnen lässt, zu einer wichtigen Nahrungsquelle für Bienen, Wespen und Hummeln. Zudem blüht es gerade dann besonders üppig, wenn viele andere Blütengehölze bereits verblüht sind. Im Sommer (Juli bis September) werden im Bienenvolk der Grundstein für das nächste Jahr gelegt. Hier sind gute Nektarquellen besonders gefragt. Der Nektar von etwa drei Blüten genügt, um den Honigmagen (auch Honigblase genannt) einer Biene zu füllen.

Aussehen

Die Duftesche wächst als sommergrüner, oft mehrstämmiger, kleiner Baum mit einer schönen, fächerförmigen Krone. In unseren Breitengraden kann er eine Wuchshöhe von 6 bis 8 m erreichen.
Die grossen, gefiederten Blätter sind glänzend grün. Das Laub verfärbt sich im Herbst in eine goldgelbe Farbe. Die welken, heruntergefallenen Blätter werden sehr gerne von Regenwürmern verzehrt. Verreibt man ein frisches Blatt der Duftesche zwischen zwei Fingern, so verbreitet es einen recht intensiven, wenngleich auch angenehm lieblichen Duft.
Die Rinde des Stammes ist glatt und grau. Sie ähnelt der Rinde der Rotbuche.
Von Juli bis September trägt die Duftesche auffallende, duftende Blüten in weisser Farbe. Die Blüten zeigen sich in Form einer endständig, lang gestielten Schirmrispe, ähnlich dem Holunder (Sambucus nigra). Der Durchmesser der Blüte beträgt 15 bis 25 cm. Ab September reifen die braunroten, ölhaltigen Samen, die gerne von Vögeln gefressen werden. Die dekorativen Samenkapseln sind dann purpurrot gefärbt. Aus den Samen kann Öl gewonnen werden, das als Speise- und Haaröl Verwendung findet.

Standort/Verwendung

Das Gehölz mag sonnige bis halbschattige Standorte mit normalem, durchlässigem Gartenboden. Das Stadtklima erträgt die Duftesche sehr gut.
Dieses Blütengehölz ist ein attraktiver, sommerblühender Solitärbaum, also ein idealer Hausbaum und Schattenspender. Nicht nur seine auffällige Blütenpracht im Sommer, auch die schöne Herbstfärbung machen das Gehölz zu einem wahren Hingucker in jedem Garten. Nicht zu vergessen sind auch seine Früchte, die nach der Blütenzeit einen dekorativen Effekt haben.
Es ist eine Freude zu sehen, wie die Duftesche in voller Blüte mit ihren vielen Dolden Bienen anzieht, die wie Trauben auf den Blüten sitzen. Das Gehölz ist ein wahres Insektenmagnet und ein hervorragendes Vogelnährgehölz.
Die Frucht- und Samenstände eignen sich sehr gut zu floristischen Zwecken.

Pflege

Die Duftesche ist grundsätzlich sehr anspruchslos. Um die Vitalität des Gehölzes vor allem in den ersten Lebensjahren zu fördern, empfiehlt es sich, im Frühjahr im Wurzelbereich Kompost um den Stamm oberflächlich einzuarbeiten.

Die Blütezeit der Duftesche beginnt im Juli und geht bis in den September hinein. Die weissen, duftenden Doldenblüten sind ein Bienenmagnet ersten Ranges. 
Die Blütezeit der Duftesche beginnt im Juli und geht bis in den September hinein. Die weissen, duftenden Doldenblüten sind ein Bienenmagnet ersten Ranges.
Die Leuchtkraft der Früchte wird noch gesteigert, wenn sich das Laub im Oktober goldgelb verfärbt.
Foto © PlantaPro 
Die Leuchtkraft der Früchte wird noch gesteigert, wenn sich das Laub im Oktober goldgelb verfärbt.
Foto © PlantaPro
Die fächerförmige Krone der Duftesche, auch Honigesche oder Bienenbaum genannt, ist ein guter Schattenspender im Garten.
Foto © PlantaPro 
Die fächerförmige Krone der Duftesche, auch Honigesche oder Bienenbaum genannt, ist ein guter Schattenspender im Garten.
Foto © PlantaPro
Die attraktiven Frucht- respektive Samenstände lassen sich in der Floristik sehr gut verwenden. 
Die attraktiven Frucht- respektive Samenstände lassen sich in der Floristik sehr gut verwenden.

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