Die Hortensie erlebt seit einigen Jahren eine echte Renaissance. Lange Zeit galt der ausdauernd blühende Strauch als altmodisch – heute begeistert gerade sein romantischer Charme wieder viele Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber. Besonders die Rispenhortensie erfreut sich grosser Beliebtheit. Wenn viele andere Gartenpflanzen bereits verblüht sind, beginnt ihr grosser Auftritt: Mit ihren eleganten Blütenrispen, der langen Blütezeit und ihrer Robustheit zählt sie zu den vielseitigsten Blütengehölzen für sonnige bis halbschattige Beete und bereichert den Garten bis weit in den Herbst hinein.
Die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) hat ihre Wurzeln in den Bergwäldern Ostasiens, mit Vorkommen von Japan über Korea, China und den Osten Russlands. Sie öffnet ihre Blüten dann, wenn viele Zierpflanzen im Garten bereits verblüht sind, und hat damit in der Gartengestaltung eine wichtige Bedeutung. Mit ihrem aufrechten, eleganten Wuchs und den länglichen, kegelförmigen Blütenrispen belebt sie Gartenbeete und verleiht ihnen vertikale Struktur.
Die Blütezeit dauert von Juli bis September, manche Sorten blüht sogar bis in den Oktober hinein. Auch der Winteraspekt ist nicht zu unterschätzen: Lässt man die abgeblühten Rispen stehen, dekorieren sie den Garten bis zum Frühling und sorgen an Frosttagen oder mit Schneehaube für attraktive Bilder.
Rispenhortensien gibt es in verschiedenen Höhen zwischen 70 cm und 2 Metern.
Aufgrund ihrer Herkunft in Höhenlagen sind die Rispenhortensien winterhart und sehr robust und somit sehr unkomplizierte Gartenpflanzen. Im Vergleich zu anderen Hortensienarten haben sie eine höhere Sonnenverträglichkeit – sofern der Standort etwas feucht, humos und nährstoffreich ist.
Die kompakten, kleineren Sorten sind ideal für kleine Gärten, Kübel und den Vordergrund von Beeten, während höhere Sorten in Solitärstellung oder als Teil grosser Pflanzflächen überzeugen. Leichter Wurzeldruck unter flachwurzelnden Gehölzen wird in der Regel toleriert. Geeignete Partner im Beet sind Funkien (Hosta), Farne, Herbstanemonen (Anemone hupehensis/hybrida), Storchenschnäbel oder filigrane Gräser wie die Rutenhirse (Panicum virgatum).
Im zeitigen Frühjahr lohnt es sich, einen Grossteil der Triebe kräftig zurückzuschneiden, denn die Sommerhortensien bilden ihre Blüten am diesjährigen Holz. Der Rückschnitt fördert grosse Blüten und einen kompakten Wuchs. In Trockenperioden ist auf ausreichendes Giessen zu achten.
Organischer Mulch (Rasenschnitt oder Laub) hält den Boden feucht und erhöht zugleich den Humusgehalt. Im Frühjahr sorgt eine Nährstoffgabe wie reifer Kompost oder ein organischer Langzeitdünger für einen guten Start.
Die in dem Artikel beschriebene Pflanzen können Sie in unseren Gartencentern oder direkt in unserem Online-Shop beziehen.
Weiss, Rosa
Bis 2 m
Halbschattig


