Die Grasnelken (Armeria), oft auch Strandnelken genannt, sind kleine, aber auffallend wirkungsvolle Stauden. Ihre kugeligen Blüten in Rosa, Purpur oder Weiss sitzen an feinen Stielen und schweben über dichten, grasartigen Blättern. Schon im Frühling öffnen sich die ersten Knospen, und bis in den Sommer hinein leuchten die Blütenpolster wie kleine Farbinseln. Sie passen in Steingärten ebenso wie in Trockenmauern, Rabatten oder Töpfe und bringen immer einen Hauch von Küstenflair mit.
Die Heimat der Gattung Armeria liegt in den Küstenregionen Europas, Nordafrikas und Asiens. Dort wachsen sie auf kargen, trockenen Böden und trotzen Wind, Sonne und salzhaltiger Luft. Diese Widerstandskraft hat der Pflanze den Namen „Strandnelke“ eingebracht.
Grasnelken wachsen zu kompakten, polsterartigen Horsten mit schmalem, grasähnlichem Laub. Aus diesem immergrünen Blattschopf erheben sich schlanke Blütenstiele mit kugelförmigen Blütenständen.
Besonders beliebt sind folgende Sorten:
Wo andere Pflanzen längst aufgeben, fühlt sich Armeria wohl:
Grasnelken brauchen viel Sonne und einen durchlässigen, eher mageren Boden. Staunässe vertragen sie nicht, Trockenheit dagegen sehr gut. Verblühte Köpfe entfernt man am besten regelmässig, so bilden sich neue Blüten. Alle paar Jahre lassen sich ältere Horste teilen – das hält sie vital.
Die Grasnelke ist eine immergrüne Staude, die auch im Winter mit ihrem grasartigen Laub Struktur zeigt. Sie gedeiht selbst auf salzhaltigen Böden, weshalb man sie bis heute an Küsten, Strassenrändern oder auf Dachbegrünungen findet.
Ihre Robustheit machte sie in Grossbritannien so bekannt, dass sie mehrere Jahre lang die Ein-Penny-Münze zierte – als Symbol für Standfestigkeit und Überleben unter widrigen Bedingungen.
Mai bis Juli, mit Nachblüte bis in den September
10–20 cm
Sonnig
Durchlässig, mager, trockenheitsverträglich