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Federborstengras, Lampenputzergras – Pennisetum alopecuroides

Dieses winterharte Ziergras sieht mit seinen rotbraunen bis silbrig weissen, walzenförmigen Ähren und den goldverfärbten elegant überhängenden Blättern im spätsommerlichen Garten wunderschön aus. Nicht nur das Ziergras selbst, sondern auch eine attraktive Kombination mit anderen Herbstblühern ist ein wahrer Blickfang in jedem Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon. Das Federborstengras eignet sich auch sehr gut für einen pflegeleichten Garten, denn seine Ansprüche sind sehr klein und der Pflegeaufwand gering.

Herkunft

Das Federborstengras (Pennisetum alopecuroides), auch Lampenputzergras genannt, ist eine Art aus der Familie der Süssgräser (Poaceae). Zu dieser Familie gehören etwa 80 verschiedene Süssgrasarten. Einige davon werden als Nahrungspflanze verwendet und zählen zu den Hirsen. Viele andere Süssgräser wie auch das Federborstengras finden Verwendung als Ziergras. Die mehrjährige Staude ist ursprünglich in der Region von Ostasien (Korea und Japan) bis Australien beheimatet.

Aussehen

Das Lampenputzergras ist ein sehr ausdauerndes, in dichten Horsten und breit ausladend wachsendes Ziergras. Die langen, schmal zugespitzten Laubblätter erscheinen in einer mittel- bis dunkelgrünen Farbe und verfärben sich im Herbst in ein leuchtendes Gelb bis Ocker.
Die aufrechten bis übergebogenen Halme erreichen je nach Sorte eine Wuchshöhe von 40 bis 80 cm. An deren Enden sitzen die Namen gebenden, 10 bis 15 cm langen, walzenförmigen Blütenstände. Diese Scheinähren sind von gelbgrüner bis rotbrauner Farbe und während der eigentlichen Blütezeit silbrigweiss. Sie sind flaumig behaart und erinnern in ihrer borstigen, fedrigen Form an Lampenputzer, eine Art Bürste. Sie zeigen sich von Juli bis September und sind ein wirklicher Blickfang in jedem Garten. Das Ziergras bildet keine Ausläufer, sondern kräftige Horste. Es vermehrt sich also nicht unkontrolliert im Garten.

Standort/Verwendung

Als Standort bevorzugt das Ziergras sonnige und warme Stellen. Es wächst in normalen Gartenboden, der aber gut durchlässig sein sollte. Dieses frostbeständige Ziergras mag keine Staunässe sowie auch keine verdichtete Böden. Ansonsten ist das Federborstengras sehr anspruchslos.
Das Federborstengras gehört zu den schönsten Herbstblühern und ist unter anderem ein idealer Rosenbegleiter.
Das dekorative Ziergras ist sowohl als Solitärstaude als auch in Gruppen angeordnet ein Blickfang im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse. Es ist vielseitig verwendbar, passt in Staudenrabatten, in Wildstaudenbepflanzungen, in Rasenflächen oder in Pflanzgefässe. Kombinieren lässt es sich gut mit anderen Ziergräsern, flachen Bodendeckern oder anderen mittelhohen Herbstblühern wie zum Beispiel Kissenaster (Aster dumosus) oder Fetthenne (Sedum telephium).
Im Herbst wandelt das Ziergras seine Farbe in ein leuchtendes Gelb, so dass es dem Garten auch dann noch eine besondere Note verleiht. Die Blütenstände sowie das hellbraune Winterlaub sind auch während der Winterzeit bis im Frühjahr dekorativ.
Das Federborstengras ist für den Schnitt geeignet und bei natürlichen, aparten Blumensträussen ein beliebter Füller. Die Blätter und Blütenstände lassen sich auch gut trocknen für die Verwendung in der Trockenbinderei.

Pflege

Im Frühjahr (Februar bis März) vor dem Austreiben sollte das Federborstengras zurück geschnitten werden, am besten handhoch über dem Boden. Von einem Schnitt bereits im Herbst oder Winter ist sehr abzuraten, da sonst Fäulnis entstehen kann.
Die Dürrefestigkeit des Ziergrases ist im Sommer begrenzt. Während längeren Trockenperioden muss das Federborstengras gegossen werden, im Topf wie auch im Gartenbeet. Vor allem zur befriedigenden Ausbildung der Blütenstände benötigt das Ziergras im Sommer genügend Feuchtigkeit.
Der neue Austrieb des Ziergrases erfolgt erst spät, das kann, je nach Gegend, bis anfangs Mai dauern. Es sollte nur sparsam gedüngt werden.
Im Alter kann die Blühwilligkeit abnehmen und es kann sich in der Mitte des Horstes eine Lücke bilden (kahle Stelle). Hier empfiehlt es sich, das Ziergras im Frühling auszugraben und zu teilen. Die einzelnen Teilstücke können dann problemlos wieder am selben Ort eingepflanzt werden. Das Ziergras regeneriert sich in Kürze und blüht dann wieder in Fülle.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Video.


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