Pflanzenportrait

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Zwetschge Hanita
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Hortensie - Hydrangea macrophylla 'Endless Summer'
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Blumen am Krankenbett
Blumen am Krankenbett
Video: Pflanzung von Bambus
Video: Pflanzung von Bambus

Einheimische Wildpflanzen

Mit einheimischen Pflanzen können Lebensräume für Bienen, Vögel, Schmetterlinge sowie viele andere Tiere geschaffen werden. Pflanzen mit zum Beispiel attraktiven Blüten, langanhaltendem Fruchtschmuck, essbaren Früchten oder wunderschöner Herbstfärbung erfreuen jeden Gartenliebhaber sowie einheimische Tiere und Insekten das ganze Jahr über.
Die Gestaltung des Gartens, des Balkons oder der Terrasse unter Verwendung von einheimischen Pflanzen hat eine positive Wirkung auf die biologische Vielfalt (Biodiversität). Geschickt ausgewählt, profitieren die Tiere wie auch wir das ganze Jahr über: für Tiere gibt es Nektar, Blätter, Früchte, Verstecke, Nistplätze, für unser Auge Schmetterlinge, Vögel, Blüten und für unseren Gaumen schmackhafte Früchte.
Ob ein sonniger oder schattiger Standort, feuchter oder trockener Boden: für jeden Standort gibt es passende einheimische Pflanzen und das in vielen attraktiven Farben und Formen.

Definition einheimische Pflanzen

Einheimisch werden Pflanzen genannt, wenn sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet in der Schweiz befindet. Das heisst, sie dehnen sich auf natürliche Weise im Inland aus und das bereits seit vielen Jahrhunderten.

Ökologischer Wert

Nicht alle Pflanzen, die blühen oder Beeren tragen, sind ökologisch wertvoll. Unsere Tierwelt hat sich im Laufe der Jahrhunderte an unsere einheimische Pflanzenwelt angepasst und gelernt, sie zu nutzen. Mit exotischen und züchterisch veränderten Pflanzen reduzieren wir das Nahrungsangebot der Tiere und Insekten. Diese Pflanzen sehen zwar schön aus, produzieren aber teilweise wenig oder keinen Nektar oder bieten wenig Nahrung. Um dies zu verhindern, ist es sinnvoll, einheimische Gehölze und Stauden zu pflanzen. Denn auch mit ihnen lässt sich eine reizvolle Rabatte, Hecke oder Gartenlandschaft gestalten. Hinzu kommt, dass man die ökologische Vielfalt fördert und damit Nahrung und Lebensraum für einheimische Tiere schafft.
Viele Insekten sind für ihre Entwicklung auf ganz bestimmte, einheimische Pflanzen angewiesen. Fremdländische Pflanzen können diese spezifischen Ansprüche weniger erfüllen.
Einheimische Pflanzen, die auch in der benachbarten Landschaft natürlicherweise vorkommen, ermöglichen den auf ihnen lebenden Tieren einen Austausch zwischen Siedlung und Umgebung. Dies nennt man ökologische Vernetzung.

Standort und Ansprüche

Bei der Pflanzenauswahl gilt es nicht nur Standortbedingungen zu beachten. Die Auswahl muss auch regional differenziert sein. Ausserdem kann sich unter Umständen eine Pflanzenart in mehrere Unterarten mit jeweils verschiedenen Eigenschaften und Verbreitungsgebieten aufteilen.
Generell gilt es die unterschiedlichen Bedingungen der Pflanzen zu berücksichtigen (z.B. sonnig oder schattig, sauer oder alkalisch). In den Hauenstein Garten-Centern helfen Ihnen unsere Pflanzenberater gerne bei der richtigen Wahl einheimischer Pflanzen für den gewünschten Standort.

Verwendung von einheimischen Pflanzen für jeden Standort

Einheimische Pflanzen können ebenso dekorativ und abwechslungsreich sein wie jene aus fernen Ländern.
Im Herbst präsentieren Pflanzen wie zum Beispiel die Felsenbirne (Amelanchier rotundifolia) mit einer bunten Blattverfärbung. Im Winter können der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea) oder die Gemeine Birke (Betula pendula) mit ihrer effektvollen Rinde Akzente in den Garten setzen. Als schöner Winterschmuck bietet sich der Gemeine Schneeball (Viburnum opulus) mit seinem knallroten Beerenschmuck an. Wenn dann die schmelzende Schneedecke die ersten grünen Flecken zeigt, dann ist der grosse Aufritt vom Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und dem kleinen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis).
Fruchtschmuck von dem unser Gaumen auch profitieren kann, bringen einheimische Pflanzen wie die Kornelkirsche (Cornus mas) oder der Sanddorn (Hippophae rhamnoides). Auch das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) trägt einen hübschen Fruchtschmuck, der aber zum Verzehr für uns Menschen nicht geeignet, für Vögel aber ideal ist.
Immergrüne Gehölze wie die Stechpalme (Ilex aquifolium) oder die Eibe (Taxus baccata) bieten das ganze Jahr hindurch Sichtschutz. Zudem trägt die Stechpalme schönen, auffallend roten Fruchtschmuck während der kalten Jahreszeit.
Auch im Frühling und Sommer sind einheimische Gehölze durchaus attraktiv. Die gemeine Felsenbirne (Amelanchier rotundifolia) oder der Gemeine Weissdorn (Crataegus laevigata) schmücken den Garten mit wunderschönen Blüten.
Für das Staudenbeet gibt es eine grosse Zahl an Stauden, die auch in Gefässen auf dem Balkon oder der Terrasse gepflanzt werden können. Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), die Frühlings-Schlüsselblume (Primula veris) oder die Bergaster (Aster amellus) gedeihen im Staudenbeet wie auch im Gefäss prima. Dazu gesellt sich im Gefäss sehr gut eine in Form geschnittene Buchskugel (Buxus sempervirens). Das Balkongeländer lässt sich mit der heimischen Waldrebe (Clematis vitalba) wunderbar begrünen.
Im Kräuterbeet sind einheimische Pflanzen wie der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) oder der Schittlauch (Allium schoenoprasum) am richtigen Ort.
Felsennelke (Petrorhagia saxifraga), Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre) oder Karthäuser Nelke (Dianthus carthusianorum) gedeihen gut auf trockenen, sandigen Standorten.
In feuchteren Gartenbereichen wie dem Sumpfbeet oder dem Naturteich fühlen sich die Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi), der Blut-Weiderich (Lythrum salicaria) und die Wasserminze (Mentha aquatica) sehr wohl.
Es gibt also für jeden erdenklichen Standort passende und attraktive, einheimische Pflanzen.

Pflege

Da einheimische Pflanzen an Klima und Boden angepasst sind, brauchen sie keine intensive Pflege, was von grossem Vorteil ist. Eine Bewässerung ist nur in besonders trockenen Sommern notwendig. Ein Rückschnitt oder Auslichtungsschnitt von Gehölzen im Frühjahr ist je nach Gehölzart, Grösse und Verwendungszweck empfehlenswert.
Im Winter ertragen einheimische Pflanze auch sehr kalte Perioden, da sie an das hiesige Klima angepasst sind. Ein Winterschutz ist nicht nötig.
Krankheiten wie zum Beispiel Mehltau, ein Befall von Läusen oder Raupen ist bei einheimischen Pflanzen nichts Ungewöhnliches und auch nicht zu vermeiden. In der Regel regeneriert sich die Pflanze ohne Einsatz von Pestiziden von selbst wieder. Übrigens: gewisse Käferarten ernähren sich ausschliesslich von Mehltau. Also haben Pflanzenkrankheiten auch positive Wirkungen, das heisst einen ökologischen Wert.

Einheimische Pflanzen bei Hauenstein AG

Unter dem Begriff "einheimische Pflanzen" verstehen wir das natürliche Vorkommen in der Schweiz mit Ausnahme der Alpensüdseite (Kanton Tessin).

Unser aktuelles Sortiment an einheimischen Wildpflanzen mit vielen Filtermöglichkeiten dazu finden Sie hier.


Diese Pflanzen im Hauenstein-Pflanzenshop

Die in dem Artikel beschriebenen Pflanzen können Sie in unseren Garten-Centern oder direkt in unserem Pflanzenshop beziehen.

Die hellblauen Blüten der Wegwarte (Cichorium intybus) bringen eine interessante Farbe in den Garten. Diese Staude liebt einen sonnigen Standort. 
Die hellblauen Blüten der Wegwarte (Cichorium intybus) bringen eine interessante Farbe in den Garten. Diese Staude liebt einen sonnigen Standort.
Für feuchte Standorte, z.B. am Teichrand, eignet sich das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium). Es kann bis 5 cm Wassertiefe ertragen. 
Für feuchte Standorte, z.B. am Teichrand, eignet sich das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium). Es kann bis 5 cm Wassertiefe ertragen.
Eine sehr ausdauernde und pflegeleichte Blütenstaude ist der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus). Die intensiv blauen Blüten erscheinen von Juni bis August. 
Eine sehr ausdauernde und pflegeleichte Blütenstaude ist der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus). Die intensiv blauen Blüten erscheinen von Juni bis August.
Der Wald-Geissbart (Aruncus dioicus) kann 120 bis 150 cm hoch werden. Der ideale Standort ist halbschattig bis schattig. 
Der Wald-Geissbart (Aruncus dioicus) kann 120 bis 150 cm hoch werden. Der ideale Standort ist halbschattig bis schattig.
Die Moschus-Malve (Malva moschata), auch Bisam-Malve oder Chäslichruut genannt, hat duftende, rosafarbene Blüten und liebt einen vollsonnigen Standort. 
Die Moschus-Malve (Malva moschata), auch Bisam-Malve oder Chäslichruut genannt, hat duftende, rosafarbene Blüten und liebt einen vollsonnigen Standort.
Die 2 bis 4 cm grossen, herbsauren bis süssen Früchte des Speierlings (Sorbus domestica) sind im rohen, aber erst teigigem Zustand, essbar. Sie können auch zu Konfitüre verarbeitet werden. 
Die 2 bis 4 cm grossen, herbsauren bis süssen Früchte des Speierlings (Sorbus domestica) sind im rohen, aber erst teigigem Zustand, essbar. Sie können auch zu Konfitüre verarbeitet werden.
Die kirschenähnlichen, leuchtend roten Früchte der Kornelkirsche (Cornus mas) können zu Gelee, Konfitüre, Kompott oder Kuchen verarbeitet werden. Die gelben Blüten erscheinen bereits im März bis April. 
Die kirschenähnlichen, leuchtend roten Früchte der Kornelkirsche (Cornus mas) können zu Gelee, Konfitüre, Kompott oder Kuchen verarbeitet werden. Die gelben Blüten erscheinen bereits im März bis April.
Eine lange Blütezeit von Juni bis September hat die Staudenwicke (Lathyrus latifolius). Sie eignet sich zum Beranken von Zäunen, hält sich aber auch an strauchartigen Gehölzen. 
Eine lange Blütezeit von Juni bis September hat die Staudenwicke (Lathyrus latifolius). Sie eignet sich zum Beranken von Zäunen, hält sich aber auch an strauchartigen Gehölzen.

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