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Eibisch – Hibiscus syriacus

Der winterharte Strauch-Eibisch hat seine Hauptblütezeit, wenn die meisten anderen Gehölze bereits geblüht haben und sich vorwiegend in Grün präsentieren. Das garantiert dem Eibisch mit seinen farbenprächtigen Blüten eine grosse Aufmerksamkeit. Mit den exotisch wirkenden Blüten passt er perfekt in den hoch- und spätsommerlichen Garten.

Herkunft

Der Eibisch (Hibiscus syriacus) kommt ursprünglich aus Asien. Dort wird die Pflanze meist Sharonrose genannt. In Korea wird er seit über 2000 Jahren gezüchtet. Der koreanische Name ist Mugunghwa, was übersetzt "die unvergängliche Blume" heisst. In Südkorea schmückt er die Ein-Won-Münze und wurde so inoffiziell zur Nationalblume. Selbst in der Nationalhymne wird der Eibisch erwähnt:
"Wir Koreaner werden immer wachen über unser Land mit seinen Flüssen und herrlichen Bergen, auf denen die Sharonrose blüht."
Das klingt schon fast nach einem Garten Eden. Berghänge mit blühenden Eibisch-Sträuchern bewachsen – das muss eine wahre Augenweide sein!

Eigenschaften und Aussehen

Der Strauch ist sommergrün, aufrecht wachsend und wird gut 2 Meter hoch. Doch er nimmt es eher gemütlich und wird zu den eher mittelstark wachsenden Gehölzen gezählt. Die Blätter haben ein frisches Grün. Die Blattform ist spitz-eiförmig und dreilappig. Mit dem Blattaustrieb im Frühling lässt sich der Eibisch etwas Zeit. So haben die meisten anderen Sträucher und Gehölze schon längst ein Lebenszeichen von sich gegeben, wenn der Eibisch erst zögerlich mit dem Austrieb beginnt. Doch er kann es sich leisten, denn seine Hauptblütezeit beginnt erst im Juli und dauert je nach Sorte bis in den September. Die Blüten sind gross, trichterförmig und malvenartig. Letzteres kommt nicht von ungefähr, denn der Strauch-Eibisch gehört in die Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die Palette an Blütenfarben ist sehr gross. Von Reinweiss, Weiss, Rosa, Rot, Lila und Blau ist alles zu finden. Zusätzlich gibt es Sorten mit andersfarbiger Mitte oder mit gefüllten Blüten.

Standort und Verwendung

Warme, vollsonnige oder gut teilsonnige Standorte sind ideal. Stehen die Pflanzen zu schattig ist das ganze Wachstum und die Blütenentwicklung eher schwach. Der Eibisch liebt einen nahrhaften und durchlässigen Boden. Extrem starke Trockenheit sollte vermieden werden.
Der Eibisch ist eine wunderbare Pflanze für eine Einzelstellung. Doch auch in Gruppen oder für blühende Hecken ist er eine sehr gute Wahl. Der Strauch-Eibisch ist auch als Zierbaum in drei Stammhöhen erhältlich. Als Fussstamm hat er eine Stammhöhe von ca. 50 cm, als Halbstamm ca. 100 cm und als Hochstamm ca. 200 cm. Das vergrössert die gestalterischen Möglichkeiten enorm. So können zwei Halbstämme links und rechts eines Weges den Eingang, den Übergang zu einem andern Gartenteil bilden, oder einen Weg flankieren. Eine solche Verwendung gibt dem entsprechenden Gartenteil eine stärkere, besondere Gewichtung. Als ein freundliches Willkommen bei einem sonnigen Hauseingang eignen sie sich ebenso wie bei einem Sitzplatz als das "gewisse Extra".

Pflege

Eine Kompost- oder Düngergabe im Frühling und das Wässern bei starker Trockenheit sind die Hauptpflege-Punkte. Hinzu kommt einzig noch der Schnitt. Dieser geschieht nicht jährlich aber regelmässig alle 2-3 Jahre. Mit diesem Schnitt erreicht man einen buschigen Wuchs und Blüten von der Basis bis an die Triebspitzen. Der Eibisch entwickelt nämlich ausschliesslich Blüten an den frischen, diesjährigen Trieben. Wird der Eibisch gar nie geschnitten, so werden sich immer mehr nur an den Enden der Triebe Blüten bilden. Diese Blüten sind dann deutlich kleiner als bei zurückgeschnitten Pflanzen. Mit dem Schnitt fördert man zusätzlich die Vitalität, was sich markant auf die Lebensdauer und Buschigkeit auswirkt. Deshalb sollten die Pflanzen in regelmässigen Abständen stark bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden.
Der ideale Zeitpunkt für den Schnitt ist das zeitige Frühjahr. Er sollte noch vor dem Austrieb der Blätter geschehen. Auch wenn die Pflanzen direkt nach dem Schnitt keinen Schönheitswettbewerb gewinnen können, so werden sie im Sommer und dem darauffolgenden Jahr reelle Chancen auf einen Podestplatz haben.


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Hibiscus syriacus 'Hamabo' 
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Hibiscus syriacus 'Puniceus Plenus' 
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