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Säuleneibe - Taxus baccata 'Fastigiata Robusta'
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Pflanzen mit Frostschutz
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Video: Winterschnitt bei Kletterrosen
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Einheimische Pflanzen
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Kletterrosen

Blühende Wände bis Oktober

Vormals triste Ecken verwandeln sich in romantische Fleckchen, schlichte Backsteinmauern verbreiten plötzlich Nostalgie und Baumstämme stehen im Blütengewand da. Diese kleinen romantischen Wunder vollbringen Kletterrosen.

Aussehen

Ihre Blütenfülle, ihre Farbenvielfalt und die damit verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten machen die Kletterrosen so beliebt. Je nach Art und Sorte blühen sie in Weiss, Lachs, Orange sowie in Schattierungen von Rosa oder Rot. Auch in der Form ihrer Blüten unterscheiden sie sich. Da gibt es Rosen mit einfachen Blüten, die jeweils 5 – 9 Blütenblätter ausbilden. Bei 10 – 19 Blütenblättern spricht man von einer halbgefüllten Blüte. 20 – 39 Blütenblätter entwickelt eine gefüllte und 40 oder mehr eine stark gefüllte Blüte.
Das Blühverhalten ist ebenfalls von Sorte zu Sorte verschieden. Man trennt hier zwischen einmalblühenden und öfterblühenden Rosen. Die Sorten, die nur einmal blühen, sind in der Blütezeit ihren öfterblühenden Verwandten um ein paar Wochen voraus (Ende Mai bis Mitte Juli). Öfterblühende Sorten setzen mit der Hauptblüte zwischen Juni und Juli ein. Es folgt ein schwächeres Nachblühen, je nach Witterung bis Oktober.
Die meisten Kletterrosen werden etwa 2 – 3 m hoch, einige auch höher. Daneben gibt es Rosen, die sehr lange, weiche und dünne Triebe ausbilden – sie gehören zur Gruppe der Rambler. Unter ihnen sind einige Sorten, die 3 – 5 m, manche sogar 6 – 7 m Höhe schaffen.

Standort

Kletterrosen lieben offene, freie, sonnige Lagen. Ein paar von ihnen wachsen und blühen auch im Halbschatten recht gut. Von extrem heissen Südstandorten ist abzuraten. Südost- oder Südwestlagen bekommen ihnen am besten.
Der ideale "Rosenboden" ist mittelschwer bis schwer. Er hat einen hohen Lehmanteil und ist mit etwas Sand und Humus durchsetzt. Wichtig ist auch, dass er tiefgründig ist und keine Staunässe vorherrscht.

Pflege

Die wohl wichtigsten Pflegemassnahmen bei Kletterrosen sind der Schnitt und das Aufbinden. Hinzu kommen das Düngen, Entfernen der Wildtriebe und der Pflanzenschutz.

Kletterrosen schneiden

Generell gilt für Rosen, dass überalterte und kranke Triebe sowie dürres Holz herausgeschnitten werden ohne Stummel zu hinterlassen.
Im Frühjahr, wenn die Knospen schwellen, werden die öfterblühenden Kletterrosen geschnitten. Die Seitentriebe nehmen Sie auf 4 – 5 Augen zurück, von den alten Haupttrieben entfernen Sie in jedem Jahr nur 1 – 2 Stück. Hier finden Sie das leicht verständliche Video zu diesem Thema. Während der Blütezeit die abgeblühten Triebe wegschneiden. Das fördert die Nachblüte im Herbst. Das ist in diesem Video anschaulich erklärt.
Einmalblühende Kletterrosen erhalten ihren Schnitt erst im Sommer (Juli/August). Hier sind sämtliche Seitentriebe zu entfernen, die zuvor Blüten getragen haben.


Das Aufbinden

Kletterrosen klettern nicht von selbst an Pergolen oder Mauern empor. Sie benötigen eine Kletterhilfe, beispielsweise ein Gerüst aus Holz oder Spanndrähten. Das Aufbinden und Leiten der Triebe erfolgt fortlaufend über das Jahr. Führt man die Seitentriebe in die Waagerechte, bilden die Rosen mehr Blüten aus als wenn sie senkrecht hochgebunden werden. Das Video 'Rankhilfen für Rosen' zeigt die verschiedenen Möglichkeiten anschaulich auf.

Die richtige Ernährung

Sollen Rosen sich gut entwickeln, dann ist eine gute Ernährung eine wichtige Voraussetzung dafür. Neu gepflanzte Rosen sollten erst gedüngt werden, nachdem sie angewachsen und die ersten Neutriebe etwa 10 cm lang sind. Die Gabe liegt bei 25 g Rosendünger pro Rosenpflanze (Herstellerangaben und Nährstoffgehalte beachten). Stehen Ihre Kletterrosen schon ein paar Jahre im Garten, die Erde um die Rosen herum leicht lockern ohne dabei die Wurzeln zu beschädigen und den Rosendünger in den Wurzelbereich vorsichtig einarbeiten.

Damit die Rose gesund bleibt

Um eine prachtvolle Kletterrose über Jahre gesund zu erhalten, ist auch dem Pflanzenschutz Beachtung zu schenken. Robuste Rosensorten kommen unter normalen Standortbedingungen ohne oder mit wenig Pflanzenschutz aus. Aber es gibt ja ebenso sehr attraktive Sorten, die empfindlicher sind. Wir raten hier den Pilzkrankheiten erst gar keine Chance zu geben, zumal sich einige von ihnen nur vorbeugend bekämpfen lassen. Dazu alle 10-14 Tage Fungizide ausbringen. Die erste Behandlung setzt ein, wenn der Neuaustrieb etwa 10 cm lang ist. Tierische Schädlinge sind hingegen nur bei Bedarf zu bekämpfen.

Wildtriebe entfernen

Die meisten Rosensorten sind auf eine Wurzelunterlage veredelt. Nun kann es sein, dass die Unterlage eigene Wildtriebe bildet. Sie sind an kleinlaubigen Fiederblättern zu erkennen und treiben in der Regel unterhalb der Edelsorte aus der Wurzel aus. Damit die Wildtriebe die Edelsorte nicht überwachsen, sollten sie umgehend entfernt werden. Zunächst die Wildtriebe bis zur Wurzel freilegen, anschliessend an der Ansatzstelle gründlich mit einem Messer abtrennen oder noch besser nach unten hin abreissen. Es dürfen keine Stummel mit schlafenden Augen stehenbleiben. Zum Schluss wieder mit Erde anhäufeln.

Unser Sortiment

Kletterrosen verzieren auf unterschiedliche Weise Wände, Säulen, Bögen, Lauben oder Gartenzäune. Egal ob lebendiges Rot oder zartes Rosa gefragt ist, ob es einfache oder stark gefüllte Blüten sein sollen, in unserem umfangreichen Sortiment finden Sie sicher die Rose Ihrer Wahl. Besuchen Sie doch einmal unseren Rosenshop oder bestellen Sie den aktuellen Rosenkatalog. Sie werden staunen.

Übrigens, Kletterrosen lassen sich auch ideal mit Clematis kombinieren. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie hier.


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Die in dem Artikel beschriebene Pflanze können Sie in unseren Garten-Centern oder direkt in unserem Pflanzenshop beziehen.

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