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Elfenblume – Epimedium

Im Frühling tanzen die grazilen Blüten der Elfenblume wie kleine Elfen im Wind über dem zarten Blätterdach, was auch dem Namen der Elfenblume gerecht wird.
Neben der zierlichen Erscheinung zeigt sich die ausdauernde Staude auch von einer robusten und pflegeleichten Seite. Sie ist nämlich bekannt dafür, Schatten und Wurzelkonkurrenz von Gehölzen zu dulden, ohne schwächlich zu wirken.
Die niedrig wachsende und im Frühling blühende Staude hat ein attraktives Laubkleid und eine grosse Vielfalt an Blütenfarben. Sie lässt sich mit einer Vielzahl von weiteren Stauden kombinieren und kann schattige Gartenpartien zum Leben erwecken.

Herkunft

Die Elfenblume (Epimedium), auch Sockenblume genannt, ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Berberitzen Gewächse (Berberidaceae) gehört. Es gibt etwa 50 bis 60 Arten der Elfenblume. Heute sind auch viele Sorten dieser Staude (Züchtungen) im Handel erhältlich.
Ihr natürliches Vorkommen beschränkt sich auf die gemässigten Zonen Asiens und das Gebiet vom Mittelmeerraum bis zum Schwarzmeerraum, wo die Pflanze vor allem in feuchten, lichten Wäldern und an Gehölzrändern gedeiht.
Für den Botaniker Professor William T. Stearn war das Studium der Elfenblume eine Lebensaufgabe. Er beschäftigte sich mit der Gattung und ihrer Artenvielfalt viele Jahre. Sein erster Artikel über diese Blütenstaude erschien 1932.

Aussehen

Die immergrüne oder laubabwerfende Staude hat, je nach Art und Sorte, eine Wuchshöhe von 20 bis 40 cm. Sie ist niedrig wachsend und bildet Horste oder wenig aggressive, unterirdische Ausläufer.
Die sommergrüne Staude zieht im Spätherbst ein, während die immergrüne Elfenblume das ganze Jahr über ihre Blätter zeigt. Einzig ein strenger Winter (Barfröste, Bise) kann Blattschäden verursachen.
Die Blätter sind oval bis lanzettlich oder pfeilförmig und haben einen gezähnten Rand. Je nach Art können die gesägten Blattspitzen bis zu deutlich sichtbaren kleinen Stacheln ausgebildet sein. Das Blattwerk ist in jedem Alter und zu jeder Jahreszeit ansehnlich. Es ist ledrig, glänzend dunkelgrün und sitzt an kahlen Stängeln. Im Austrieb ist das Laub kupferrot, mit einem roten Rand, gefleckt oder manchmal auch violett überhaucht. Wenn das Blätterdach der darüberstehenden Gehölze schliesst, dann vergrünt das Laub der Elfenblume. Viele Sorten haben eine sehr schöne Blattzeichnung, so dass man die Elfenblume anstandslos zu den Blattschmuckstauden zählen kann.
Allen Elfenblumen gleich ist die typische Blütenform, welche aus vier inneren und vier äusseren Blütenblättern besteht. Die Blüte steht von Mitte April oder Anfang Mai bis im Juni über oder zwischen dem Blattwerk. Die kleinen Blüten sind sehr attraktiv und erscheinen je nach Sorte in einer von weiss und gelb über Rosatöne, rot bis violett reichenden Färbung in lockeren Rispen. Die Blüten können einen Durchmesser von bis zu 2 cm aufweisen.

Standort/Verwendung

Die anspruchslose und robuste Elfenblume bevorzugt einen humosen, feuchten und durchlässigen Gartenboden an schattiger bis halbschattiger Lage. Einige Arten der Blütenstaude sind sehr anpassungsfähig und gedeihen auch an sonnigen Standorten.
Die Elfenblume ist eine wichtige Schattenpflanze und ein ausdauernder Gehölzbegleiter. Einzig in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung sind Wassergaben bei Trockenheit nötig. Danach erträgt sie viel Trockenheit und Schatten und einen hohen Wurzeldruck. Deswegen eignet sich die Staude besonders gut zur Unterpflanzung eingewachsener Gehölze. Dort bildet sie zusammen mit weiteren schattenliebenden Pflanzen schöne, dichte und kontrastreiche Teppiche.
Kombinieren lässt sich die Elfenblume sehr gut mit Funkie (Hosta), Farne, Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla), Storchschnabel (Geranium), Wiesenraute (Thalictrum), Gewöhnlicher Haselwurz (Asarum europaeum), Sterndolde (Astrantia), Lungenkraut (Pulmonaria), Waldmeister (Galium odoratum), Buschwindröschen (Anemone nemorosa), Wolfsmilch (Euphorbia) oder Gräser wie zum Beispiel Hainsimse (Luzula nivea). Auch Zwiebelpflanzen wie Krokus (Crocus), Winterling (Eranthis hyemalis), Schneeglöckchen (Galanthus) gesellen sich gut zur Elfenblume. So entsteht eine lange Blütezeit im Garten und für den Herbst und im Winter eine kontrastierende Struktur und Textur.
In der Floristik wird das schön gezeichnete Blattwerk gerne als Beiwerk verwendet.
Elfenblumenarten werden in der traditionellen chinesischen Medizin heute noch als Heilmittel verwendet bei Rheumatismus und Bluthochdruck sowie bei Frauen in der Menopause.

Pflege

Die Blätter der immergrünen Elfenblume können nach einem strengen Winter mit Blattschäden im Frühjahr, bevor sich die Blüten entwickeln, abgeschnitten werden.
Eine Frühjahrsdüngung mit einer Schicht Kompost fördert generell das Wachstum.
Während der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, bei einziehenden Elfenblumenarten die Erdoberfläche mit Laub oder Tannenreisig zu schützen, denn ihr Wurzelwerk ist sehr oberflächlich ausgebildet. Ansonsten ist die Elfenblume sehr anspruchslos und pflegeleicht.


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Die weissen, spornlosen  und eher glockigen Blüten der Elfenblume (Epimedium youngianum) wirken im lichten Schatten wie kleine Lichtlein. 
Die weissen, spornlosen und eher glockigen Blüten der Elfenblume (Epimedium youngianum) wirken im lichten Schatten wie kleine Lichtlein.
Die dunklen Punkte im Inneren der Blüte sind ein schöner Kontrast zu den goldgelben Blüten der Gefiederten Elfenblume (Epimedium pinnatum). 
Die dunklen Punkte im Inneren der Blüte sind ein schöner Kontrast zu den goldgelben Blüten der Gefiederten Elfenblume (Epimedium pinnatum).
Als flächige Bepflanzung unter Bäumen und Sträuchern wirken die Elfenblumen (Epimedium pinnatum) sehr gut. Einmal eingewachsen, ertragen sie den Wurzeldruck. 
Als flächige Bepflanzung unter Bäumen und Sträuchern wirken die Elfenblumen (Epimedium pinnatum) sehr gut. Einmal eingewachsen, ertragen sie den Wurzeldruck.
Auch rote Blüten gibt es bei der Elfenblume. Sie bringen eine spezielle Farbe unter die Sträucher und Bäume. 
Auch rote Blüten gibt es bei der Elfenblume. Sie bringen eine spezielle Farbe unter die Sträucher und Bäume.
Aus der Nähe betrachtet wirken die Blüten wie Naturwunder. 
Aus der Nähe betrachtet wirken die Blüten wie Naturwunder.

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